Station 10 : Die Moritzburg
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Der Geist erscheint
„Die Moritzburg… einst eine stolze Festung, ein Sitz der Macht! Hier regierten die Magdeburger Erzbischöfe, errichteten hohe Mauern, um ihre Herrschaft zu sichern. Und jetzt: eine Ruine.
Der Krieg hatte sie zerstört, dieses Feuer des Dreißigjährigen Krieges! 1637 – niedergebrannt, geplündert! Ich hörte die Geschichten, sah die rauchenden Überreste. Wie viele Bauwerke hat dieser Krieg verschlungen? Was Menschen errichten, reißen andere in Asche… eine Schande!
Was faselt ihr da? Kein Ort der Macht mehr, sondern ein Tempel der Kunst? Keine Ruine mehr? Ein Museum, gefüllt mit Farben, Formen, Visionen. Feininger, Klee, Kandinsky, Heckel... ? Das ist Kunst, die ich nie verstand, Kunst, die in meiner Zeit undenkbar war.
Wenn das stimmt, was ihr sagt, würde ich sie heute gerne sehen… die neuen Künstler, immer die Anfänge bis zu T von Teubner.... doch das kann ich nicht mehr. Meine Augen sind blind für diese Schönheit. Wie muss es sein, diese Farben zu spüren? Diese Linien zu erfassen? Ich kann nur hören – den Klang der Stadt, das Flüstern der Zeit.
Die Moritzburg hat sich gewandelt, so wie Halle. Ich hätte meine Stadt gerne zu Lebzeiten noch einmal gesehen, aber dieser Unfall!
Und schon war er wieder entschwunden.
Spielhinweis
Ihr seid die Spieler, die nun versuchen müssen, die Prüfungen des Geistes von Georg Friedrich Händel zu lösen. Knackt ihr das Rätsel am Ende jeder Station, erhaltet ihr ein Lösungswort, mit dem ihr die nächste Seite auf der Homepage öffnen könnt. Seht euch genau in der Umgebung um und achtet auf die Worte des Geistes. Klickt auf die Bilder, um sie zu vergrößern oder sie auf eurem Handy aufzuziehen – so entdeckt ihr mehr Details. Geöffnete Bilder schließt ihr mit dem kleinen Kreuz oben in der Ecke. Um zur nächsten Station zu gelangen, klickt auf das Feld "Lösung". Achtet bei der Eingabe darauf, dass sich am Ende des Wortes kein Leerzeichen befindet, da dies als Fehler gewertet wird.
