Station 1: Touristeninformation
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Der Geist erscheint
„Halle, ein Name, der so lieblich klingt wie eine zarte Fuge. Ihre Geschichte reicht weit zurück, bis zu den Zeiten, als der Salzhandel die Stadt zu Reichtum und Macht führte. Die Halloren, wahre Meister ihres Handwerks, waren die Hüter dieses "weißen Goldes", das Halle zu einer bedeutenden Handelsstadt im Heiligen Römischen Reich machte.
Was, wer ich bin? Habt ihn noch nie von mir gehört? Ach so. Georg Friedrich Händel, mein Name und ihr könntet mir helfen. Meine Augen sind nicht mehr die Besten. Aber zuerst einmal zurück zu Halle:
Im 12. Jahrhundert erhielt meine Heimat das Stadtrecht, ein glorreicher Tag für diese aufstrebende Metropole. Kirchen ragten wie majestätische Pfeifen einer Orgel in den Himmel, darunter die ehrfurchtsvolle Marktkirche Unser Lieben Frauen. Halle, Mitglied der Hanse, teilte ihren Wohlstand mit der Welt.
Doch wie ein dramatisches Rezitativ folgten Zeiten der Turbulenzen. Die Erzbischöfe von Magdeburg trachteten nach der Herrschaft über Halle und errichteten die Moritzburg, eine Festung, die ihre Macht wie eine donnernde Pauke verkündete.
Das 16. Jahrhundert brachte die Reformation, eine neue Melodie, die in ganz Europa widerhallte. Martin Luther selbst besuchte Halle und brachte seine Lehren mit. Inmitten dieser Zeiten wurde ich, im Jahre des Herrn 1685 hier geboren. Ich erhielt meine musikalische Ausbildung an der Marktkirche, ihr könnt sie nicht übersehen, wo meine Leidenschaft für die Musik wie ein prächtiges Concerto zum Leben erwachte.
Doch Halle, so bedeutend sie auch sein mochte, konnte meinen Durst nach musikalischer Entfaltung nicht stillen. Wie ein Wanderer, der nach neuen Ufern sucht, verließ ich 1703 meine Heimatstadt, um in Hamburg, der Stadt der Oper, mein Glück zu suchen.
Aber wo wir gerade beim Suchen sind:
Ich habe hier eine seltsame Uhr mit Buchstaben. Es klingt für mich nach einem Code. Schaut euch um und sucht für mich ein besonderes Symbol, das man mit der Codeuhr gedanklich verbinden kann. Dieses Zeichen müsste hier oft zu sehen sein.
Das müsste für euch eine sehr einfache Aufgabe zum Einstieg sein. Findet das Zeichen, entschlüsselt den Code und unsere Reise beginnt."
Mit diesen Worten entschwindet der Geist
Spielhinweis
Ihr seid die Spieler, die nun versuchen müssen, die Prüfungen des Geistes von Georg Friedrich Händel zu lösen. Knackt ihr das Rätsel am Ende jeder Station, erhaltet ihr ein Lösungswort, mit dem ihr die nächste Seite auf der Homepage öffnen könnt. Seht euch genau in der Umgebung um und achtet auf die Worte des Geistes. Klickt auf die Bilder, um sie zu vergrößern oder sie auf eurem Handy aufzuziehen – so entdeckt ihr mehr Details. Geöffnete Bilder schließt ihr mit dem kleinen Kreuz oben in der Ecke. Um zur nächsten Station zu gelangen, klickt auf das Feld "Lösung". Achtet bei der Eingabe darauf, dass sich am Ende des Wortes kein Leerzeichen befindet, da dies als Fehler gewertet wird.
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Ende Station 1
Achtung, Abenteurer!
Bevor du dich auf diese rätselhafte Reise durch die Straßen begibst, möchten wir dich daran erinnern, dass die reale Welt nicht immer so vorhersehbar ist wie die digitale.
Schau ab und zu auf!
Dein Smartphone mag dir den Weg weisen, aber achte auf Ampeln, Verkehr und andere Hindernisse. Stolperfallen lauern überall - und nicht alle sind Teil des Rätsels!
Du bist der Held deiner eigenen Geschichte!
Die Teilnahme an dieser Tour erfolgt auf eigene Gefahr. Wir übernehmen keine Haftung für verstauchte Knöchel, verschütteten Kaffee oder sonstige Missgeschicke, die dir auf deiner Mission widerfahren könnten.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht!
Manchmal kann ein Rätsel auch mal etwas knifflig oder der ein oder andere Hinweis etwas schräg sein. Solltest du dich durch einen Inhalt der Tour beleidigt fühlen, bitten wir um deine Nachsicht.